Wie ist die optimale Luftfeuchte in Wohnräumen?

Wie ist die optimale Luftfeuchte in Wohnräumen

Luftfeuchtigkeit hat einen hohen Einfluss auf unser Leben. Den meisten Menschen ist dies nicht bewusst. Dabei beeinflusst die Luftfeuchtigkeit in unseren Räumen nicht nur unser Wohlbefinden, sondern auch unsere Konzentrationsfähigkeit und unsere Gesundheit. Wie gut sich die richtige Luftfeuchtigkeit auf uns auswirkt, spürt man auf einer Wanderung in den Bergen, einem Spaziergang durch den Wald oder bei einem Urlaub am Meer.

Was hat Luftfeuchtigkeit mit der Immunabwehr zu tun?

Ist die Luftfeuchtigkeit zu trocken, schadet sie den Schutzmechanismen unserer Atemwege. Die Schleimschicht wird trocken und verhindert das Bewegen unserer Flimmerhärchen in der Nase. So werden Viren und Keime die wir einatmen nicht mehr abtransportiert. Sie hängen fest und machen uns krank. Die Ansteckungsgefahr für Grippe und Erkältungen oder Schlimmeres steigt. Wir behindern unser Immunsystem, seine Arbeit zu machen.

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Wo liegt die optimale Luftfeuchtigkeit für Wohnräume?

Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt bei 40 bis 60 %. Dieser Wert ist für Keime, Pilze, Viren und Bakterien ungünstig. Sie werden von unserem Immunsystem abgewehrt und von unseren Schleimhäuten abtransportiert. Somit sinkt das Risiko einer Ansteckung an Grippe- oder Erkältungsviren. Die optimale Luftfeuchtigkeit ist gekoppelt an die Temperatur im Wohnraum. Am wohlsten fühlen wir uns bei 20 – 24 °.

Auch gesundheitlich ist diese Temperatur ideal und wird sogar von Medizinern empfohlen. Somit bringt eine weder zu hohe noch zu niedrige Raumtemperatur nicht nur Wohlbefinden, sondern auch Gesundheitsschutz mit sich. Natürlich können die Temperaturen und auch die Luftfeuchtigkeit von Raum zu Raum schwanken. Im Keller, Badezimmer und in der Küche ist der Luftfeuchtigkeitswert meistens etwas höher. So sorgen Kochen, Duschen und Baden für einen Wert von ca. 50 – 70 %. In den Schlafräumen sollte man aber auf einen konstanten Wert zwischen 40 und 60 % achten. Durch gutes Lüften bekommt man auch in feuchteren Räumen keine Probleme, wie zum Beispiel Schimmel.

Luftfeuchte in Wohnräumen

Was passiert, wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist?

Sinkt die Luftfeuchtigkeit unter 40 %, hat das negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Unser Mund und unsere Nase werden trocken. Das führt zu Halskratzen und verstärktem Durstgefühl. Auch unsere Haut trocknet aus. Sie wird rissig und fängt an zu jucken. Die Wasserpolster unter der Haut ziehen sich zurück. Somit entstehen Fältchen und die Haut fällt ein. Wird die Luft nun mit Feuchtigkeit angereichert, erstrahlt die Haut wieder in neuem Glanz.

Feuchtere Luft erhält also den Schutzmantel unserer Haut. Dieser ist wiederum wichtig, um uns vor Ansteckungen an Krankheiten zu schützen. Auch unsere Augen können unter zu niedriger Luftfeuchtigkeit leiden. Die trockene Raumluft lässt unsere Tränenflüssigkeit verdunsten. Dies kann zu kleinen Rissen im Auge führen, was zu Brennen und Schmerzen führen kann.

Abhilfe bei zu trockener Raumluft schafft ein Luftbefeuchter.

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Welche Folgen kann zu hohe Luftfeuchtigkeit haben?

Nicht nur zu niedrige Luftfeuchtigkeit ist gesundheitsschädlich. Auch zu hohe Luftfeuchtigkeit kann gefährlich werden. Denn ab einem dauerhaften Wert von 70 % kann sich Schimmel bilden. Dieser ist nicht nur sehr gesundheitsgefährdend, sondern auch schlecht für die Bausubstanz des Gebäudes.

Abhilfe gegen zu hohe Luftfeuchte schafft ein Luftentfeuchter. Es gibt Luftentfeuchter mit Strom und Luftentfeuchter ohne Strom auf Granulatbasis.

Wie regle ich die Luftfeuchtigkeit in meinen Wohnräumen?

Um sowohl eine zu niedrige, als auch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit zu verhindern, ist es wichtig, die Luftfeuchte regelmäßig zu messen. Dafür gibt es kleine Messgeräte (sogenannte Hygrometer), die meisten zeigen auch gleichzeitig die Temperatur des Raumes an.

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Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann man zum Beispiel eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellen, während des Duschens die Türe im Badezimmer auflassen oder die feuchte Wäsche in der Wohnung zum Trocknen aufhängen. Auch Zimmerpflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Regelmäßiges Lüften ist wichtig. Am besten sollte man quer lüften, sodass ein Durchzug entstehen kann. Gegen zu hohe Luftfeuchtigkeit gibt es Luftentfeuchter. Dieser entzieht der Raumluft die Feuchtigkeit und sammelt die Kondens-Flüssigkeit in einem dafür vorgesehenen Behälter.

Wie ist die optimale Luftfeuchte in Wohnräumen


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